Dienstag, 12. Juli 2011

Es ist viel passiert

Leider habe ich seit dem letzten Eintrag lange gewartet, aber es hat sich trotzdem viel getan. Sogar ein paar eigene Arbeiten waren dabei.
Jetzt aber der Reihe nach:
Nachdem das Haus vorletzte Woche fertig gestellt wurde, haben zwei Gruppen an der Elektro-, Wasser- und Lüftungsrohmontage gearbeitet. Dabei wurden alle Wasser-/Abwasserleitungen, Stromleitungen und die Rohre für die Be- und Entlüftung gelegt. Am darauffolgenden Wochenende haben ein Freund und ich die Netzwerk- und SAT-Leitungen gelegt. Besser gesagt, er hat gearbeitet und ich habe ihm geholfen, so gut ich konnte. Es ist einfach gut, wenn man Freunde hat, die sich damit auskennen.
Zwei Tage später wurde der Blower-Door-Test durchgeführt. Eigentlich war das Ergebnis zu erwarten, so gut wie Weberhaus das Haus konstruiert hat. Es war aber trotzdem sehr beruhigend zu hören, daß wir mit 0,61 nur 0,01 schlechter sind als der Passiv-Haus-Standard. Da die Obergrenze für unseren Haustyp bei 1,5 liegt, waren wir somit sehr nahe am Optimum. Der Techniker, der den Test durchgeführt hat, hat gesagt, daß das Haus mit jeder Ausbaustufe (Estrich, Spachteln, Fliesen und Tapezieren) noch dichter wird und wir dann locker in den Passiv-Haus-Bereich kommen.
Das ist zwar nicht das Wichtigste beim Energiesparen, wir können so aber einen Großteil der Wärme in der Luft durch die Be- und Entlüftung zurückgewinnen und zum Erwärmen der kalten Aussenluft nutzen.
Weitere zwei Tage später wurde die Fußbodenheizung eingebaut. Nach einem genauen Verlegeplan haben die Arbeiter Schlauch für Schlauch und Klammer für Klammer gesetzt. Als ich mir morgens das Chaos aus Schläuchen und Styroporplatten angeschaut hatte, hattee ich gehofft, daß sie bis Freitag Abend fertig sind. Als ich aber nachmittags wieder kam, waren sie gerade fertig mit Aufräumen und wollten schon losfahren. Durch mein ungläubiges Staunen haben sie mir aber noch schnell erklärt, was sie gemacht haben und dass sie fertig sind.
So konnten gestern die Estrichleger pünktlich anfangen, die restlichen Räume ohne Fußbodenheizung mit Styroporplatten aufzufüllen, um überall ein gleiches Niveau zu erreichen. Heute wollen sie die restlichen Räume mit Estrich füllen und fertig werden.
Da sie bei ihrer Arbeit viele Klammern der Fußbodenheizung herausgerissen haben, habe ich darüber noch den Bauleiter informiert, der wiederum den Chef der Estrichleger darüber informiert hat. Als meine Frau heute auf die Baustelle kam, wurde ihr erklärt, daß das leider immer passiert, aber vor dem Gießen behoben wird. Der Schlauch, durch den der Estrich fließt, ist sehr schwer und rollt immer über den Boden. Dabei werden leider die Klammern herausgerissen.

Elektro-, Luft- und Wasserrohmontage

Endlich ist auch das Dach fertig gedeckt
 

Stromleitungen und die Staubsaugeranlage

Lüftungsrohre und Wasserrohre


Feinarbeit, um die 16mm Leerrohre durch 30mm zu ersetzen
Nach dem Öffnen der Wände gingen die SAT- und Netzwerkleitungen endlich bis zum Dachboden (die schwarzen Rohre)


In der Küche musste der Boden aufgestemmt werden,
damit wir in den Keller kommen
Nach Ansicht des Bauleiters perfekt verlegt.
Leerrohre, Netzwerk und SAT-Leitungen im Dachboden

Rechtzeitig zum Blower-Door-Test...
habe ich noch die offenen Lücken in der Aussenwand gestopft


Alle Öffnungen in der Aussenwand mussten dicht werden
Der Estrich im Obergeschoss (hier im Bad)...

...und in der Küche sind gelegt.

Leider wurden die Klammern der Fußbodenheizung herausgerissen
Ein paar Tage vorher war alles noch in Ordnung

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